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Samstag, 8. Januar 2011

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem" - Rö. 12,21 (Jahreslosung 2011)

Was für eine "herausfordernde" Jahreslosung für 2011. Wie leicht werden wir doch durch "Böses" irritiert, wenn wir durch Worte oder das Verhalten anderer Menschen verletzt werden oder uns verletzt fühlen.  Wie schnell sind dann Gefühle, Gedanken oder Abwehr- und Vergeltunghandlungen in uns da, die auch "böse" sind.

Aus uns selbst heraus sind wir nicht fähig, gut zu sein. An vielen Stellen zeigt die Bibel auf, dass wir von Grund auf böse und sündig sind (vgl. Rö. 3,12ff). In diesem Zustand sind wir von dem heiligen und gerechten Gott getrennt. Wir können uns nicht durch unsere guten Taten vor Gott rechtfertigen oder uns selbst erlösen.

Weil wir das Böse - auch unsere eigene Boshaftigkeit - nicht selbst überwinden können, wurde Gott in Jesus Christus Mensch. Jesus überwand das Böse und den Bösen. Als Gerechter starb er am Kreuz für Sünder und versöhnut und rechtfertigt den Menschen, der glaubend zu ihm umkehrt.

Als Christen orientieren wir uns an Jesus Christus und leben in seiner Nachfolge. Das bedeutet, dass wir mit seiner Hilfe das Böse durch Gutes überwinden wollen und sollen. Jeus Christus ist da unser großes Vorbild.
Der Geist Gottes will in uns "gute Früchte" wirken (vgl. Gal 5,22).

Wenn wir "versagen", d.h. um mit der Jahreslosung zu sprechen wenn wir "uns vom Bösen überwinden lassen", dann können wir Vergebung empfangen und dürfen wieder neu anfangen. (vgl. 1.Joh 1,9)

Weitere Gedanken zur Jahreslosung sind meiner Predigt vom 02.01.2011 in der Christengemeinde Mönchengladbach (hier Link zur mp3 bzw zum Audiostream)

Sonntag, 3. Januar 2010

Vertraue Jesus!

Die Jahreslosung für 2010 aus dem Johannesevangelium Kapitel 14 Vers 1 lautet:
Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!
Im ersten Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach habe ich heute über diese Jahreslosung gepredigt. Dieser Vers stammt aus einer Abschiedsrede Jesu, die er kurz vor seinem Gang nach "Golgatha" hielt. Ich habe entdeckt, wie liebevoll er die Jünger auf dieses auch für sie schreckliche Ereignis vorbereitet. Jesus selbst versteht die Jünger, denn er selbst hat genau diese Gefühle durchlebt und stand vielleicht auch selbst noch im Blick auf das kommende Leiden am Kreuz unter ihrem Eindruck (Joh. 12,27 Jetzt ist meine Seele bestürzt11. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.) Selbstlos wendet sich Jesus seinen Jüngern zu und ermutigt sie. Welche Liebe ist da vernehmbar. Auch die weiteren Worte Jesu in Kapitel 14 dienen der Ermutigung der Jünger. Ihm ist es wichtig, dass sie verstehen, wer ER ist und nicht nur an Gott glauben, sondern an IHN.
Dieser Glaube an , dieses Vertrauen in Jesus ist das ENTSCHEIDENDE für alle Menschen.
Die Amplified-Bibel verwendet auch den Ausdruck "adhere to me", was soviel bedeutet, wie anhaften, kleben, anhängen, festsaugen, festhalten, sich halten an.
Wenn wir uns an Jesus festhalten, dann hat Angst, Verwirrung und Panik keine Chance in 2010.
Neugierig, möchtest du mehr erfahren. Die Predigt ist unter diesem Link als Script oder als mp3-Audio-Datei abzurufen.