In der ganz frühen Kirchengeschichte kam es zu einer theologischen
Auseinandersetzung zwischen sogenannten "Judenchristen" und
"Heidenchristen" über die Frage, was nötig ist, um von Gott als
gerechtfertigt angenommen zu werden. Die "Judenchristen" glaubten zwar
an Jesus Christus verlangten aber von den Heiden, die gläugig wurden,
dass sie sich beschneiden lassen sollten und auch das mosaische Gesetz
einhalten sollten. Der Apostel Paulus - selbst "Judenchrist" - lehrte
allerdings, dass kein Mensch aufgrund von guten Werken gerechtfertigt
kan, sondern allein aus Gottes Gnade aufgrund des Glaubens an Jesus
Christus. Der damalige "Streit" bildet sich im Brief von Paulus an die
Galater ab. Diese entscheidende Botschaft ist auch heute aktuell. Der
Galaterbrief war für den Reformator Martin Luther das bedeutendste Buch
der Bibel.
Hier ist meine Predigt vom 03.04.2016 zum Nachhören
Podcast
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Sonntag, 3. April 2016
Sonntag, 26. August 2012
Jesus, Herr über den Sabbat - Auslegungspredigt zu Lukas 6,1-11
Lukas berichtet hier von zwei Begebenheiten, bei denen Jesus Christus mit den Pharisäern und Schriftgelehrten wegen ihrer selbstgemachten Sabbatvorschriften in Konflikt gerät.
Der Sabbat war für die Schriftgelehrten und Pharisäer die Summe aller Gebote. Es ist überliefert, dass sie davon ausgingen, dass "das Sabbatgebot so schwer wiegt, wie alle andere Gebote zusammen".
Im Anliegen, das Sabbatgebot Gottes zu schützen, bildeten sie quasi einen "Schutzzaun" um dieses Gebot und "schossen" weiter über das Ziel hinaus. Aus dem Geschenk eines Ruhetages wurde eine enge, menschenfeindliche Vorschrift. Dies führte dazu, dass durch die "Veräußerlichung des Sabbats" er mehr und mehr seines inneren Sinngehaltes entleert wurde.
Das Sabbatgebot wurde so exemplarisch zum Zeichen für eine menschliche Gesetzlichkeit, die "eigene Satzungen und Vorschriften" den Geboten Gottes hinzufügt.
Die Beschäftigung mit diesem Bibeltext hilft uns, die Gefahren der Gesetzlichkeit zu erkennen.
Als Christen sind wir zur Freiheit berufen (Gal. 5,1) und von jeglicher menschengemachten "Gesetzlichkeit" befreit.
Einzelheiten sind meinem Predigtskript zu entnehmen.
Der Sabbat war für die Schriftgelehrten und Pharisäer die Summe aller Gebote. Es ist überliefert, dass sie davon ausgingen, dass "das Sabbatgebot so schwer wiegt, wie alle andere Gebote zusammen".
Im Anliegen, das Sabbatgebot Gottes zu schützen, bildeten sie quasi einen "Schutzzaun" um dieses Gebot und "schossen" weiter über das Ziel hinaus. Aus dem Geschenk eines Ruhetages wurde eine enge, menschenfeindliche Vorschrift. Dies führte dazu, dass durch die "Veräußerlichung des Sabbats" er mehr und mehr seines inneren Sinngehaltes entleert wurde.
Das Sabbatgebot wurde so exemplarisch zum Zeichen für eine menschliche Gesetzlichkeit, die "eigene Satzungen und Vorschriften" den Geboten Gottes hinzufügt.
Die Beschäftigung mit diesem Bibeltext hilft uns, die Gefahren der Gesetzlichkeit zu erkennen.
Als Christen sind wir zur Freiheit berufen (Gal. 5,1) und von jeglicher menschengemachten "Gesetzlichkeit" befreit.
Einzelheiten sind meinem Predigtskript zu entnehmen.
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