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Sonntag, 15. Februar 2015

Eine großartige und wichtige Frage - Predigt zu Lukas 18,18-30



Eine großartige & wichtige Frage

 Lukas 18,18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was muss ich getan haben, um ewiges Leben zu erben?

 - Eine gute Frage !

- Dieser Mann denkt über das Diesseits hinaus.

- Er erkennt eine ewige Dimension.

Die Anrede oder wer ist Jesus Christus ? 

18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was muss ich getan haben, um ewiges Leben zu erben?19 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.





Jesus fragt:  Wer bin ich für dich?

- Ein herausragender Mensch der Geschichte ?

- Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich!
- Niemand ist  gut, als Gott allein !


Jesus musste wahrer Mensch und wahrer Gott sein, um uns zu erlösen



C.S. Lewis über Jesus Christus

Clive Staples "Jack" Lewis (geb. 29.11.1898 in Belfast, Nord-Irland, gest. 22.11.1963 in Oxford), Professor für Literatur des Mittelalters und der Renaissance an der Universität in Cambridge

Christus sagt von sich, er sei ,,demütig und sanftmütig“, und wir glauben ihm, ohne zu merken, dass wir - wäre er ein Mensch - nur die wenigsten seiner Aussagen als ,,demütig und sanftmütig“ bezeichnen würden.

Damit versuche ich, jedermann vor dem wirklich läppischen Einwand zu bewahren, er sei zwar bereit,

Jesus als großen Morallehrer anzuerkennen,

aber nicht

seinen Anspruch, Gott zu sein.

Gerade das können wir nicht sagen.-

Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer.

Er wäre entweder ein Irrer - oder der Satan in Person.

Wir müssen uns deshalb entscheiden:

Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn,
oder er war ein Narr oder Schlimmeres.

Man kann ihn als Geisteskranken einsperren,
man kann ihn verachten oder als Dämon töten.

Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen.
Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen.

Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offen gelassen."

C.S.Lewis, Pardon, ich bin Christ, S. 56-57

 

Montag, 8. August 2011

Das Wort vom Kreuz 1. Kor 1,18 - Predigt am 31.07.2011

  • "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft." so heißt es in der Luther-Übersetzung.
  • Die Neue Genfer Übersetzung drückt es so aus: "Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft."
So, wie es Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther ausdrückt, ist es nicht nur damals gewesen. Auch heute ist vielen der Sühnetod Jesu Christi für die Sünden der Menschen schwer oder gar nicht verständlich.
Menschen fragen, ob Gott nicht ohne den Opfertod Christi Sünden vergeben kann? War solch ein grausames Opfer nötig? Kann das ein Gott der Liebe sein? Und viele andere Fragen tun sich in diesem Zusammenhang auf.  Selbst in Teilen der Christenheit wird darüber theologisch debattiert.

Die Bibel zeigt uns an vielen Stellen, dass Gott heilig und gerecht ist. Gleichzeitig ist Gott ein Gott der Liebe.
Gott bleibt in sich immer konstant. Als Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und ihre eigenen selbstsüchtigen Wege (Sünde) gegangen sind, können wir vor Gott nicht besetehen. Unser sündhafter Zustand trennt uns von Gott.
Gott selbst hat nun einen Weg der Sündenvergebung und Versöhnung bereitet, indem in Jesus Christus, der als die zweite Person des dreieinigen Gottes und als wahrer Mensch in die Welt kam, sich selbst als ein sündloses Opfer für unsere Sünden am Kreuz hingegeben hat.
Damit wurde ein Weg der Versöhnung mit Gott eröffnet, der  Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit und glechzeitig seine Liebe zu uns beachtet.

Wer sich  nun im Bewußtsein seiner Sündhaftigkeit in Busse (Reue und Umkehr von einem sündhaften, gottabgewandtem Leben) und Glauben (Vertrauen auf Jesus Christus) Gott zuwendet, der empfängt Vergebung, Rechtfertigung und Gotteskindschaft.

  • Joh 1,12 (NGÜ) All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. 
  • Johannes 3,16 (NGÜ) Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
  • Römerbrief 3,23 (NGÜ) Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.

Einige Gedanken sind auch meiner Predigt vom 31.07.2011 in der Christengemeinde Mönchengladbach zu entnehmen.
Link zur Predigt als Audiostream
Link zur Predigt als MP 3-Download
Das Predigtskript ist hier abzurufen.
Predigtskript auf scribd.

Ein herausragendes und umfassendes Buch hat John Stott geschrieben:
Das Kreuz - Zentrum des christlichen Glaubens.

Sonntag, 21. November 2010

Wer ist Jesus Christus für dich ? Lukas 9,18-27

Viel ist über Jesus Christus gesagt  und geschrieben worden.  Was Menschen über Jesus sagen oder gesagt haben ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, wer Jesus Christus wirklich ist und in welcher Beziehung Du zu IHM stehst. In dem angegebenen Text stellt Jesus zwei Fragen. Die erste lautet: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin? Die zweite Frage lautet: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Darauf antwortet Petrus: Der Christus Gottes. Welche Antwort würdest du geben? Wer ist Jesus Christus für dich?

Ein weiser Philosoph? Ein starkes Vorbild? Der auferstandene Sohn Gottes, Mensch und Gott zugleich - die zweite Person des dreieinigen Gottes.

Die Bibel bezeugt, dass Jesus der Messisas, der verheißende Retter ist. Als solcher ist er für unsere Verderbtheit und Sünde am Kreuz von Golgatha gestorben.

Wir sind alle vor Gott schuldig geworden und auf uns alleine gestellt verloren. Wir dürfen aber Busse tun, dh. umkehren und die Gnade und Vergebung Gottes in Jesus Christus in Anspruch nehmen.

Ich bin überzeugt, dass wir nur  dann wenn wir erkannt haben, wer Jesus Christus ist und die Bedeutung seines Kreuzestodes verstanden haben, bereit sind seinem Ruf in die Nachfolge und Jüngerschaft zu folgen.

Nur wenn wir erkannt haben, wie kostbar, herrlich und bedeutungsvoll Jesus Christus und die uns in ihm angebotene Gnade Gottes ist, werden wir zu Selbstverleugnung, Nachfolge und zum täglichen Tragen unseres Kreuzes bereit sein. Lk 9,18-27

Am Sonntag, 21.11.2010 habe ich im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach über den Bibeltext Lk. 9,18-27 "Jesus ruft in seine Nachfolge" gepredigt. Das Predigtmanusskript ist hier abrufbar: Scribd
Die Predigt als Audio hier.

Sonntag, 6. Juni 2010

Endlos gesegnet oder endlos verflucht?

Wer hört schon gerne ermahnende Worte? Lieber hören wir Nettes, Positives unf Aufbauendes. Die Bibel ist voller aufbauender und mutmachender Aussagen. Allerdings sagt uns das Wort Gottes nicht nur das, was wir hören möchten. Gott bietet allen Menschen in Jesus Christus seine "ausgestreckte Hand" an. Gott will das alle Menschen gerettet werden und  zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Tim.2,4).
Gott ist ein Gott der Liebe und auch ein Gott der Gerechtigkeit. Er ist heilig. Kein sündiger Mensch kann aus vermeintlicher eigener Gerechtigkeit vor ihm bestehen. Deshalb hat Gott selbst das Problem der Sünde durch seinen eingeborenen Sohn JESUS CHRISTUS für alle die gelöst, die JESUS CHRISTUS als Herrn und Erlöser annehmen. Deren Sünde ist so bereits in JESU Sterben am Kreuz gerichtet.
Alle anderen Menschen werden im kommenden Gericht selbst für ihre "Sünde" geradestehen müssen.
Das sind keine angenehmen Worte und Aussagen. Das Evangelium ist eine gute Nachricht, wie gut diese Nachricht ist wird uns erst dann klar, wenn wir die schlechte Nachricht verstanden haben. Die schlechte Nachricht ist, dass wir alle gesündigt haben (Rö. 3,23) und aus uns nicht vor dem allmächtigen und heiligen Gott bestehen können.

Im Mattähus-Evangelium Kapitel 25, 31-46 spricht Jesus über das kommende Weltgericht. Über diesen Text habe ich am Sonntag, 06.06.2010 in der Christengemeinde Mönchengladbach gepredigt.

Die Predigt steht hier zum Download als mp3-Datei und als PDF-Skript zur Verfügung.