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Sonntag, 7. August 2016

Wer ist Jesus Christus für dich ? oder Jesus Christus - "Eckstein" oder "Stein des Anstoßes"

"Das wertvollste, was wir in diesem Leben finden können ist eine lebendige Beziehung zu Gott dem Allmächtigen, unserem Schöpfer durch Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich.
Der größte Verlust unseres Lebens ist es, keine Beziehung zu IHM zu haben oder diese wieder zu verlieren."
Ein großartiger, dichter Bibeltext aus 1. Petrus 2,3-10  ist Ausgangspunkt dieser Predigt.
Wir dürfen zu IHM kommen (Vers3 Hoffnung für alle).Jesus Christus ist bildlich gesprochen, der für den "Hausbau" nötige Grundstein/kostbarer Eckstein. Christliches Leben und die christliche Gemeinde ist ohne Jesus Christus im Zentrum nicht denkbar. Jesus ist das Fundament und muss es immer sein. Der Text macht klar deutlich, das Jesus Christus einzigartig und unvorstellbar kostbar ist. Dies ist er auf jeden Fall für seine Nachfolger. Für andere ist er ein "Stein des Anstoßes". Wie man zu Jesus Christus steht ist eben nicht beliebig.Unser Heil entscheidet sich an unserer Haltung und Beziehung zu ihm. Die Predigt endet mit der Frage: "Wer ist Jesus Christus für dich?"

Predigt - Download

Sonntag, 3. April 2016

Erlösung allein aus Gnade durch Glauben an Jesus Christus

In der ganz frühen Kirchengeschichte kam es zu einer theologischen Auseinandersetzung zwischen sogenannten "Judenchristen" und "Heidenchristen" über die Frage, was nötig ist, um von Gott als gerechtfertigt angenommen zu werden. Die "Judenchristen" glaubten zwar an Jesus Christus verlangten aber von den Heiden, die gläugig wurden, dass sie sich beschneiden lassen sollten und auch das mosaische Gesetz einhalten sollten. Der Apostel Paulus - selbst "Judenchrist" - lehrte allerdings, dass kein Mensch aufgrund von guten Werken gerechtfertigt kan, sondern allein aus Gottes Gnade aufgrund des Glaubens an Jesus Christus. Der damalige "Streit" bildet sich im Brief von Paulus an die Galater ab. Diese entscheidende Botschaft ist auch heute aktuell. Der Galaterbrief war für den Reformator Martin Luther das bedeutendste Buch der Bibel.

Hier ist meine Predigt vom 03.04.2016 zum Nachhören

Podcast

Sonntag, 25. Mai 2014

Drinnen oder draußen ? Predigt zum Bibeltext Lk 13,22-30

Drinnen oder draußen ?
 Jesus wird gefragt, ob nur wenige Menschen gerettet werden.
Was antwortet er darauf und was hat dies heute für uns zu sagen?
Mit dieser Frage habe ich mich in meiner Auslegungspredigt über

Lukas 13,22-30 beschäftigt.

Bibeltext: Die enge Pforte - Erste und Letzte (EÜ 1905)
Lk 13,22 Und er durchzog nacheinander Städte und Dörfer, indem er lehrte und nach Jerusalem reiste. 23 Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind derer wenige, die errettet werden? Er aber sprach zu ihnen: 24 Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden es nicht vermögen. (Matthäus 7.13-14) 25 Von da an, wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, und ihr anfangen werdet, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tue uns auf! und er antworten und zu euch sagen wird: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; (Matthäus 25.11-12) 26 alsdann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Straßen hast du gelehrt. (Matthäus 7.22-23) 27 Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet von mir, alle ihr Übeltäter! 28 Da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reiche Gottes, euch aber draußen hinausgeworfen. (Matthäus 8.11-12) 29 Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und zu Tische liegen im Reiche Gottes. (Lukas 14.15) 30 Und siehe, es sind Letzte, welche Erste sein werden, und es sind Erste, welche Letzte sein werden. (Matthäus 19.30)

Die Kernpunkte meiner Predigt waren:



1. Die himmlische Türe

2. Ernsthaftes Verlangen

3. Vergebliche Bemühungen

4. Die verschlossene Türe

5. Dabeisein reicht nicht / Religiösität reicht nicht

6. Gott hat andere Maßstäbe als wir

7  Der Himmel ist ein Fest !


Link zum Audiostream
Link zum Download
Link zum Predigtskript

Samstag, 26. April 2014

"Ohne Ostern wäre alles nichts!" Ist die Auferstehung Jesu eine Tatsache oder nur Wunschdenken der Christen ?



"Ohne Ostern wäre alles nichts!" so titelte das evangelische Nachrichtenmagazin "idea spektrum" in Ausgabe Nr 16 vom 16.04.2014. Ich schließe mich dieser Aussage an.
Free Bible Images

Am Karfreitag erinnern wir uns daran, das Jesus Christus am Kreuz gestorben ist. Wir Christen glauben, dass er nicht im Grab geblieben ist, sondern wie von ihm vorhergesagt auferstanden ist. Dies feiern wir Christen an Ostersonntag. Das Jesus Christus eine historische Person war, ist allegemein anerkannt. Doch an seine Auferstehung glauben viele nicht, manchmal sogar Personen, die sich Christen nennen. Dies ist jedoch ein Widerspruch. Damals wie heute haben Menschen die Auferstehung angezweifelt. Dies hat den Apostel Paulus seinerzeit veranlasst im ersten Brief an die Korinther dazu Stellung zu nehmen. Wir finden seine Ausgagen in Kapitel 15. Sie sind äußerst interessant. 

In meiner Predigt am Ostersonntag im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach (20.04.2014) bin ich darauf eingangen. 

Die Predigt ist hier online eingestellt und kann nachgehört werden. 


Interssant ist,  dass ein Skeptiker namens Josh Mc Dowell angetreten war, die Auferstehung Jesu Christi zu wiederlegen und in Folge seiner Recherchen zu einem Gläubigen wurde. Er hat ein Buch mit dem Titel : "Die Tatsache der Auferstehung" geschrieben, in dem er die Fakten auflistet, die ihn überzeugt haben. Einem Studenten antwortete er einmal auf die Frage, warum er das Christentum nicht als Legende abtun könne:
"Aus einem ganz einfachen Grund. Ich kann nicht über ein geschichtliches Ereignis hinwegsehen - die Auferstehung Christi. Nachdem ich ich lange mit diesem Thema beschäftigt und seine Hintergründe erforscht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen , dass die Auferstehung Christi entweder die übelste, gemeinste, herzloseste Erfindung ist, mit der man die Menschheit genarrt hat, - oder das bedeutendste Ereignis der Geschichte. Die Auferstehungsrage nimmt das Problem: Hat da Christentum Gültigkeit ? aus dem philosophischen Bereich heruas und stellt es in den Bereich der Geschichte." Auszug aus  "Wer ist dieser Mensch" v Josh Mc Dowell. Seite 91 (PDF Download)

Sonntag, 23. Februar 2014

Predigten im Januar und Februar 2014

Predigt   "Unser Zeugnis und unsere geistliche Wahrnehmung"   von Sonntag, 26.01.2014
(Predigt im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach; Auslegung Lk 11,33-36)

Downloadmöglichkeit

Predigt "Bekenne dich zu Christus" von Sonntag, 23.02.2014
(Predigt im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach, Auslegung Lk 12,8-12)

Downloadmöglichkeit

Sonntag, 22. Dezember 2013

Herr, lehre uns beten - Predigt vom 22.12.2013

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Albrecht_D%C3%BCrer_Betende_H%C3%A4nde.jpg?uselang=de
Albrecht Dürer, Betene Hände
Der Predigtext  aus dem Lukasevangelium Kapitel 11,1-13 beschäftigt sich mit Jesu Worten über das Beten.Wir hören hier das "Vaters unser"  und weitere Aussagen Jesu über das Beten. Vorausgegangen war die Bitte der Jünger an Jesus: "Herr, lehre uns beten!"

Audiostream der Predigt

Skript

Sonntag, 3. November 2013

"Stress lass nach"

Die Rheinische Post berichtete am Donnerstag, 31.10.2013 davon, dass sich  immer mehr Deutsche gestresst fühlen.
Mancher Stress liegt in unserer Persönlichkeit und in unseren eigenen Ansprüchen begründet und wäre vermeidbar.
Heute war der Bibeltext aus dem Lukasevangelium 10,38-42 Grundlage meiner Predigt im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach.
Wir können einiges für unser Leben und unsere Christusnachfolge auf diesem Bibeltext lernen.

Hier geht es zum Audiostream.

Hier ist das Predigtskript und die Audiodatei zu Download zu finden.

Sonntag, 18. August 2013

Predigt am Sonntag, 18.08.2013 Eine kleine Typologie von Nachfolgern Christi Bibeltext: Lukas 9,57-62



Kosten der Nachfolge (Lk 9,57-62)
57 Als sie weitergingen, wurde Jesus von einem Mann angesprochen. »Ich will dir folgen, wohin du auch gehst«, sagte er.
58 Jesus erwiderte: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel  ihre Nester; aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er sich ausruhen kann .« ............................




 




Sonntag, 28. Juli 2013

Predigt am Sonntag, 28.07.2013 "Das Übel des Vergleichens" - Lukas 9,46-50-



Heute kommen wir zu einem Thema, von dem wir alle etwas verstehen:
Vergleiche anstellen, Anerkennung und Prestige suchen

Dieser Text behandelt das Problem des Ansehens einer Person. (vgl. Jak 2,1ff)

Der folgende Bericht macht deutlich, dass die Jünger Jesus nicht verstanden haben, als er sein Leiden ankündigte. Sie wenden sich schnell einer anderen Frage zu, nämlich wer ist der Größte unter ihnen.
Ihr mangelndes Verstehen wird deutlich illustriert durch ihren Stolz und ihre Selbstbezogenheit und ihre mangelnde Sensibilität, die hier geschildert wird:



Sonntag, 23. Juni 2013

Predigt Sonntag 23-06-2013 - Gottes gute Ordnungen - Familie eine geniale Idee Gottes -



Du bist Gottes geniale Idee

Baby-Boy & Baby-Girl                            sind Gottes Idee.
Junge & Mädchen                                                     sind Gottes Idee.
Teenie-Boy & Teenie&Girl               sind Gottes Idee.
Mann & Frau                                                              sind Gottes Idee.
Papa & Mama                                                             sind Gottes Idee.
Opa & Opa                                                                  sind Gottes Idee.
 

 hier geht es schriftlich weiter (Predigt-Skript)

Hier geht es weiter, wenn Sie die Predigt hören wollen.

Hier geht es weiter, wenn Sie die Predigt als mp3 downloaden wollen.


Sonntag, 24. März 2013

Wie steht es um dein Herz?

Die Bibel hat viel über unser Herz zu sagen. Wenn in der Bibel das Herz angesprochen wird, dann ist damit nicht unser organisches Herz gemeint. Vielmehr geht es um unser Innerstes, dass sich in unserem Verstand, Willen und Gefühl ausdrückt. Als Jesus einmal  vielen Zuhörern das als "Gleichnis vom Sämann" oder auch als das "Gleichnis vom vierfachen Acker" bekannt, erzählte, sprach er - so macht es seine Erklärung für seine Jünger deutlich -  über vier unterschiedliche Böden bzw. Herzenshaltungen. Der im Gleichnis  ausgesäte Samen ist nach Jesu Erklärung, das Wort Gottes, das Evangelium. Das gepredigte Evangelium hat alle Kraft zur Errettung und zum Fruchtbringen.
Damit die gottgewollte Frucht entstehen kann, muss der Same auf fruchtbaren Boden fallen. Mancher Same fällt auf den Weg - harte, verschlossene Herzen. Mancher fällt auf felsigen Grund - oberflächliche, keinen Tiefgang erlaubende Herzen. Manches fällt  unter die Dornen - abgelenkte Herzen. Wieder anderer Samen fällt auf fruchtbaren Boden - offene, aufrichtige und belehrbare Herzen. Dort bringt die Saat des Evangeliums bleibende Frucht.  Mögen wir beständig offene Herzen für das Evangelium und generell für Gottes Wort haben. Dann kann viel und gute Frucht entstehen.

Am Sonntag, 24.03.2013 habe ich im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach über dieses Gleichnis ausgehend vom Bibeltext Lukas 8,4-15 gepredigt. Hier kann die Predigt online nachgehört werden.  

Montag, 8. August 2011

Das Wort vom Kreuz 1. Kor 1,18 - Predigt am 31.07.2011

  • "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft." so heißt es in der Luther-Übersetzung.
  • Die Neue Genfer Übersetzung drückt es so aus: "Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft."
So, wie es Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther ausdrückt, ist es nicht nur damals gewesen. Auch heute ist vielen der Sühnetod Jesu Christi für die Sünden der Menschen schwer oder gar nicht verständlich.
Menschen fragen, ob Gott nicht ohne den Opfertod Christi Sünden vergeben kann? War solch ein grausames Opfer nötig? Kann das ein Gott der Liebe sein? Und viele andere Fragen tun sich in diesem Zusammenhang auf.  Selbst in Teilen der Christenheit wird darüber theologisch debattiert.

Die Bibel zeigt uns an vielen Stellen, dass Gott heilig und gerecht ist. Gleichzeitig ist Gott ein Gott der Liebe.
Gott bleibt in sich immer konstant. Als Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und ihre eigenen selbstsüchtigen Wege (Sünde) gegangen sind, können wir vor Gott nicht besetehen. Unser sündhafter Zustand trennt uns von Gott.
Gott selbst hat nun einen Weg der Sündenvergebung und Versöhnung bereitet, indem in Jesus Christus, der als die zweite Person des dreieinigen Gottes und als wahrer Mensch in die Welt kam, sich selbst als ein sündloses Opfer für unsere Sünden am Kreuz hingegeben hat.
Damit wurde ein Weg der Versöhnung mit Gott eröffnet, der  Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit und glechzeitig seine Liebe zu uns beachtet.

Wer sich  nun im Bewußtsein seiner Sündhaftigkeit in Busse (Reue und Umkehr von einem sündhaften, gottabgewandtem Leben) und Glauben (Vertrauen auf Jesus Christus) Gott zuwendet, der empfängt Vergebung, Rechtfertigung und Gotteskindschaft.

  • Joh 1,12 (NGÜ) All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. 
  • Johannes 3,16 (NGÜ) Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
  • Römerbrief 3,23 (NGÜ) Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.

Einige Gedanken sind auch meiner Predigt vom 31.07.2011 in der Christengemeinde Mönchengladbach zu entnehmen.
Link zur Predigt als Audiostream
Link zur Predigt als MP 3-Download
Das Predigtskript ist hier abzurufen.
Predigtskript auf scribd.

Ein herausragendes und umfassendes Buch hat John Stott geschrieben:
Das Kreuz - Zentrum des christlichen Glaubens.

Mittwoch, 30. September 2009

Gemeinsam Christus erleben und weitergeben

Als Christengemeinde Mönchengladbach haben wir folgenden Leitsatz über unsere Gemeindearbeit gestellt: GEMEINSAM CHRISTUS ERLEBEN, CHRISTUS WEITERGEBEN.
Dies soll Kern und Ausrichtung unserer kirchlichen Gemeinschaft sein. Am Sonntag, 27.09.2009 habe ich ausgehend vom Bibeltext im Johannesevangelium Kapitel 4, 1ff über die Begegnung von Jesus mit der Frau am Jakobsbrunnen gesprochen. Dieser Bericht passt gut zu dem Leitsatz.
Nachdem Jesus sehr erfolgreich in Judäa gewirkt hatte und die Pharisäer darauf aufmerksam geworden waren, durchzog er Samaria, um nach Galiläa zu kommen. Nach einer anstrengenden und ermüdenden Wanderung rastete Jesus am Jakobsbrunnen. Während die Jünger in den Ort gegangen waren, um einzukaufen, begegnete Jesus einer am Brunnen einer samaritanischen Frau, die Wasser holen wollte. Er bat sie um etwas Wasser. Die Frau war irritiert, weil Jesus entgegen der Sitte und Gebräuche zum einen als Mann in der Öffentlichkeit eine Frau ansprach und zum anderen als Jude Kontakt zu einer Samaritanerin aufnahm. Denn die Juden wollten nichts mit den Samaritern zu tun haben. Hier wird deutlich, Jesus will auch mit den Menschen zu tun haben, mit denen keiner etwas zu tun haben will. Jesus will mit dir und mit mir zu tun haben, auch wenn andere uns nicht mögen oder mit uns nichts zu tun haben wollen.
Als Jesus der Frau sagte, dass er ihr lebendiges Wasser geben könnte, so dass sie nicht mehr dürsten würde, verstand die Frau zunächst nur "Bahnhof" und meinte Jesus meine nur das Wasser des Brunnens aus dem sie Wasser holen wollte.
Als Jesus dann die Frau ansprach und ihr Details aus ihrem Leben (Sie hatte fünf Männer und der sechste ist jetzt auch nicht ihr Mann) mitteilte, erkannte sie, dass Jesus ein Prophet war.
Ich denke, sie war tief bewegt über die Begegnung mit Jesus. Sie vergaß sogar ihren Wasserkrug und lief ins Dorf. Sie konnte die Begegnung und das Reden Jesu nicht für sich behalten. Sofort berichtete sie im Dorf über ihr Erlebnis und die Begegnung mit Jesus. Neugierig geworden wollten die Menschen Jesus selbst kennen lernen und liefen zum Brunnen. Aufgrund des Zeugnisses der Frau lernten viele Dorfbewohner Jesus kennen und setzten ihr Vertrauen auf ihn.
Dieser Bibeltext macht deutlich, dass es einen natürlichen Zusammenhang zwischen der eigenen Christuserfahrung und dem Weitergeben des Erlebten gibt.
Mich spricht dieser Zusammenhang an. Wenn wir persönliche Glaubenserfahrungen mit Jesus Christus machen, fällt es uns auch leicht, davon weiterzuerzählen. Fehlen diese Erfahrungen oder liegen sie lange zurück, dann fällt auch das weitergeben der Guten Nachricht schwer.
Befreiend ist auch, dass wir nichts beschönigen oder "frisieren" müssen. Wir können authentisch von dem berichten, was wir erleben. Menschen auf Jesus Christus neugierig zu machen reicht. Er selbst hat genug Macht, Herrlichkeit, Ausstrahlungkraft usw. um suchende Menschen von sich zu überzeugen.