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Montag, 27. März 2017

Mission dringend erforderlich - oft abgelehnt

"In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Idea (12/2017, S.16-18) habe ich ganz interessante Aussagen gefunden:

"Wenn Mission und Evangelisation nicht Sache der ganzen Kirche ist oder wieder wird, dann ist etwas mit dem Herzschlag der Kirche nicht in Ordnung." Theologieprofessor Eberhard Jüngel, Tübingen

""Eine Kirche, die nicht dafür lebt, das Evangelium unter die Leute zu bringen, versinkt in der Bedeutungslosigkeit, und eine Gemeinde, die nicht missioniert, stirbt." 
Pfarrer Alexander Garth, Wittenberg

"Theologische Modeströmungen der letzten 50 Jahre haben die Lehre von Christus auf die Ethik reduziert und aus dem Glauben an die sich im Sterben am Kreuz verschenkende Gottesliebe eine softe Kuschelreligion gemacht. Die Einzigartigkeit Jesu gerät in den Hintergrund. Die Botschaft von der Verlorenheit des Menschen ohne den Glauben an Christus gilt als Zumutung. " Pfarrer Alexander Garth, Wittenberg

"...Evangelisation ist kein Programm besonders frommer Christen, sondern Ausdruck der suchenden Liebe Gottes, der Jesus für die Menschen gab und nun die Kirche sendet, um die Menschen zur Freundschaft mit Gott einzuladen." Pfarrer Alexander Garth, Wittenberg

"Mission verstößt gegen das Dogma des Relativismus unserer Zeit, nach dem es keine absolute Wahrheit gibt, sondern nur Teilwahrheiten, die gleichberechtigt nebeneinander stehen.......Die Kirche hat sich von diesem Dogma einschüchtern lassen......"
Pfarrer Alexander Garth, Wittenberg

"Worum des bei der Weitergabe der Guten Botschaft geht, hat die großartige holländische Christin Corrie ten Boom ausgedrückt: "Wir sind nur Bettler, die andern Bettlern sagen, wo es Brot gibt.""

Und was denkts du?

Ich denke, dass Jesu Auftrag auch heute gilt:

"Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe." Matthäusevangelium 28,19-20a

Mittwoch, 25. Mai 2016

"Null Ahnung von Pfingsten "

Zitiert in Idea Spektrum : Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat null Ahnung, was Pfingsten bedeutet … Die Kirchen sind selbst schuld, wenn christliche Feiertage nur noch als Ausflugstage erlebt werden. Wer sein ›Produkt‹ so schlecht verkauft, verdient nichts Besseres. Wenn offizielle Kirchenbotschaften oft wie Parteiprogramme klingen, dann, liebe Christen: Lebt ihr wenigstens euren Glauben offensiv in der Familie, am Arbeitsplatz! «

Peter Hahne in der „Bild am Sonntag“ (15. 5.)

Dienstag, 1. Januar 2013

Wie falsche Vorstellungen und Erwartungen uns beeinträchtigen können - Predigt zu Lukas 7,23-35

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Welche Vorstellunge hast du von Gott?

Welche Vorstellung hast du von Jesus Christus ?

Welche Vorstellunge hast du vom Evangelium ?

Wie der Bibelabschnitt im Lukasevangelium 7,23-35 zeigt hat viele Menschen von Johannes dem Täufer und von Jesus Chrisuts eine falsche Vorstellung.

Es ist immer wieder dran, unsere Vorstellungen zu überprüfen.

Neugierig ? Hier geht es zu meiner  Predigt von Sonntag, 30.12.2012

Die Sorge ist wie ein Schaukelstuhl

Wie wahr ist die Aussage, die ich neulich fand.
Sorgen bewegen uns, bringen uns aber nicht voran.
Urheber des von mir abgewandelten Zitates ist mir unbekannt.
Bild: come2cross

Pro Mission - Emil Brunner

"Zitate als Perlen" gefunden bei  http://www.thomasschirrmacher.info/promundisblog

Emil Brunner hat den missionalen Leitgedanken 1931 treffend wie folgt ausgedrückt – hier in meiner Übersetzung aus dem Englischen:
„Missionsarbeit erwächst nicht aus irgendeiner Arroganz der christlichen Kirche; Mission ist ihre Begründung und ihr Leben. Die Kirche besteht durch Mission, so wie Feuer durch das Brennen am Leben bleibt. Wo es keine Mission gibt, gibt es keine Kirche; und wo es weder Kirche noch Mission gibt, gibt es keinen Glauben. Es ist zweitrangig, ob wir darunter Mission in anderen Ländern meinen oder einfach die Verkündigung des Evangeliums in der Heimatgemeinde. Mission, die Verkündigung des Evangeliums, heißt das Feuer auszubreiten, das Christus auf die Erde geworfen hat. Wer sich nicht für dieses Feuer einsetzt, beweist, dass er selbst nicht brennt. Wer brennt, setzt sich für das Feuer ein. Dieses ‚Muss’ ist beides, etwas Drängendes und ein Gebot. Etwas Drängendes, weil lebendiger Glaube Gottes Absicht als die eigene empfindet. ‚Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige’, sagt Paulus.“
[Emil Brunner. The Word and the World. London: Student Christian Movement Press, 1931. S. 108]