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Sonntag, 6. März 2016

Kurs finden und Kurs halten

Predigt am 06.03.2016 im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach.
Wie sieht der Kurs deines Lebens aus? Jesus Christus machte eine herausfordernde Aussage über sich selbst, als er sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als durch mich." Johannesevangelium 14,6
Am Beispiel des jungen Mannes Timotheus werden Hinweise der Bibel aufgezeigt, auf den "richtigen" Lebenskurs zu kommen und darauf zu bleiben.

Bibeltext: 2. Tim 3,10 - 4,5 (Neues Leben Übersetzung)

Link zum Podcast come2cross.podspot.de


Dienstag, 22. Februar 2011

Selbstpruefung - Wie stehst du dazu? - Predigt vom 20.02.2011

Vor einigen Tagen bin ich wie gewohnt von zu Hause zu einem Dauerlauf aufgebrochen. ich nahm wie gewohnt meinen Hausschlüssel mit. Außer mir war niemand zu Hause. Nach einem guten Lauf stand ich nass geschwitzt vor der Haustüre und versuchte die Haustüre aufzuschließen. Da bemerkte ich, dass ich einen falschen Schlüssel mitgenommen hatte. Innerlich stellte ich mich schon darauf ein, bei Nachbarn Asyl zu suchen und zu versuchen Familienangehörige mit Schlüssel anzurufen. Glücklicherweise war bei den Nachbarn, die einen Ersatzschlüssel haben jemand zu Hause. Ich war überglücklich, ins Haus zu kommen.
In den Losungen stand zu dieser Zeit ein Vers aus dem Buch Klagelieder 3,40:

Lasst uns prüfen und erforschen unsere Wege und umkehren zu dem Herrn.

Das Erlebnis und diese Bibelstelle machten mich nachdenklich. Wie schnell kann es sein, dass wir glauben, das Richtige gewählt zu haben und haben dann doch das Falsche gewählt.
So, wie ich glaubte, den richtigen Schlüssel zu haben.

Gottes Wort mahnt uns mehrfach, dass wir prüfen sollen, ob wir auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Jeder Mensch wird sich nach seinem Tod vor Gott verantworten müssen.

Wir sollten uns alle ernsthaft mit dieser Frage auseinandersetzen, damit wir nicht am Ende feststellen, dass wir auf dem "falschen" Weg unterwegs waren.

Jesus sagt in Joh. 14,6: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Meine Predigt im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach hier zu finden.

Das Predigtskript ist hier zu finden.

Sonntag, 14. Februar 2010

Jesus sagt: Bleibt in meiner Liebe - Johannes 15,9

Im Johannesevangelium Kapitel 15, 9-17 sind bedeutsame Worte Jesu an seine Jünger festgehalten. Zeitlich liegen diese Aussagen kurz vor seinem Verrat in Gethsemane und seinem darauffolgenden Leidensweg zum Kreuz. Jesus gibt den Jüngern mit, was ihm besonders wichtig für sie ist. Jesus betont, dass die Jünger in seiner "Liebe bleiben sollen". Jesus fängt nicht damit an, zu sagen: "Achtet auf das höchste Gebot, Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüte und it allen Kräftenzu lieben nicht, !" Nein, er sagt, bleibt in meiner Liebe. Unsere Nachfolge fängt mit Jesu Liebe zu uns an! Sie sollen wir erfahren, immr wieder, beständig. Eine größere Liebe gibt es nicht. Möge Gott jedem von uns Gnade schenken, sie zu erfassen und zu erleben. Es soll so sein, dass wir in Jesu Liebe bleiben. Das verwendete griechische Wort bedeutet auch dableiben und wohnen.

Verbunden mit dem Bleiben in Jesu Liebe ist unsere Bereitschaft uns auch an Jesu Lehre (Geboten, Befehlen) ausurichten und danach zu handeln. Wenn wir Jesus lieben, geben wir seinem Wort Raum in unserem Leben. Ich möchte sagen, dass sein Wort die Vorstufe von Gehorsam ist. Wenn wir Gottes Wort Platz in unserem Leben geben, kann sich das Psamlwort aus Ps 119, 9+11 erfüllen: Wodurch hält ein Jüngling seinen Pfad rein? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort. In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige. 

Ich bin überzeugt, dass bei uns Christen nichts so umkämpft ist, wie unsere Liebesbeziehung  zu Jesus Christus. Beispiele in der Bibel belegen, dass auch Jünger Jesu durch "Geldliebe" oder "Weltliebe"  gefährdet sind, zu erleben, wie die Liebe zu Jesus abnimmt oder sogar verloren geht.
Selbst Demas, ein Begleiter von Paulus, gewann den "Zeitlauf" lieb und verließ die Nachfolge Jesu.

Auch ich kann mich an Menschen erinnern, die eine zeitlang Jesus nachgefolgt sind, ihn dann aber wieder verlassen haben. Es fängt immer damit an, dass unsere Liebe zu Jesus abnimmt.


Am Sonntag, 14.02.2010 habe ich in der Christengemeinde Mönchengladbach
über diesen Bibeltext gepredigt. Mein Predigtskript und die Predigt als mp3 stehen hier zum Downlaod zur Verfügung.

Sonntag, 7. Februar 2010

Auf die "richtige Verbindung" kommt es an !!

Jesus der wahre Weinstock
Im Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 1 - 8 finden wir eines der Ich-bin-Worte Jesu. Jesus befindet sich auf dem Weg nach Gethsemane und gibt seinen Jüngern  noch bedeutsame Worte mit. Die Jünger liegen Jesus sehr am Herzen und auch jeder seiner Jünger, der ihm heute nachfolgt.  Er teilt seinen Jüngern mit, dass er der wahre Weinstock ist. Seine Jünger sind die Reben und der himmlische Vater ist der Weingärtner.  
Er verdeutlicht, dass seine Jünger nur dann fruchtbar sein können, wenn sie mit ihm so fest verbunden sind, wie die Rebe mit dem Weinstock.

Deshalb gebietet er ihnen: Bleibet in mir und ich werde in euch bleiben.

Für mich liegt der bedeutsamste Aspekt dieses Wortes darin, dass wir als Christen fest mit Jesus Christus verbunden sind. Es soll solch eine Verbindung sein, wie eine organische von Reben und Weinstock. Das Leben mit Jesus Christus ist eine Sache für 24 Stunden am Tag und keine fromme "Sonntagsangelegenheit".

So wichtig auch das "Fruchttragen" ist, das wichtigste ist das Bleiben am Weinstock, denn dann folgt das Fruchtbringen ganz der Reben ganz natürlich.

Im Hinblick auf die Reben, die keine Frucht bringen, zeigt uns dieses Wort ernsthaft die Konsequenzen auf. Sie werden abgeschnitten, verdorren und werden ins Feuer geworfen. Ein Bild für Gericht. Eine Mahnung, unsere persönliche Beziehung zu Jesus Christus nicht zu vernachlässigen und lässig zu werden.
Alles, was wir vor Gott sind und haben hängt doch von unserer Verbindung zu Jesus Christus ab. Dies gilt für unsere Erlösung, wie auch für alle Verheißungen Gottes.

Es wird klar, dass Jüngerschaft bedeutet, dass der Glaube an/in Jesus Christus auch sichtbare Auswirkungen auf unseren Charakter hat. So können wir es auch anderen Stellen im Neuen Testament über Früchte in unserem Leben entnehmen (Galater 5,22-23, Eph. 5,8-10, Hebr.13,15).


Besondere Bedeutung hat da auch, dass wir Gottes Wort (der Bibel) viel Raum in unserem Leben geben.
In einer Verheißung aus diesem Text heißt es:
Joh. 15,8 Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch widerfahren.

Mehr Interesse an diesm Thema ? Am Sonntag, 07.02.2010 habe ich in der Christengemeinde Mönchengladbach über diesen Text gepredigt. Script und MP 3 - Predigt sind über den Link abrufbar.

Dienstag, 25. August 2009

Die Freiheit der Meinungen und die Belehrsamkeit oder lasse ich mir was sagen?

Seine Meinung sagen - seine Meinung vertreten - kritifähig sein. Menschen in unserer Zeit lernen es, ihre eigene Meinung auszudrücken und zu vertreten. Wir propagieren Meinungsfreiheit, ein Grundrecht. Minderheiten artikulieren ihre Meinungen. Mehrheitsmeinung und Minderheitsmeinungen treffen in öffentlichen oder privaten Diskussionen aufeinander. Und gleichzeitig gibt es Themen, Einstellungen oder Meinungen, die offenbar nicht gleichermaßen unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehen. Wer es in manchen Bereichen wagt, etwas gegen den Mainstream zu sagen, muss sich auf unter Umständen heftigen "Gegenwind" gefasst machen. Bei den Themen Sexualität (z.B. Homosexualität), Mission und Schöpfung / Evolution.
Woher nehmen wir als Christen unsere Überzeugungen und Werte? Was sagt das Neue Testament dazu?
Paulus hat im Kolosserbrief, Kapitel 3,16 Gebt den Worten von Christus viel Raum in euren Herzen. Gebraucht seine Worte weise, um einander zu lehren und zu ermahnen. Singt Gott aus ganzem Herzen Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder. (NL-Übersetzung)
Im Johannesevangelium lesen wir in Kapitel 8, Vers 31 und 32:
Jesus sagte zu den Menschen, die nun an ihn glaubten: »Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« (NL-Übersetzung)

Ich meine, dass diese Worte es deutlich ausdrücken. Für Christen. also Menschen, die Jesus Christus nachfolgen wollen, ist die Bibel Quelle zur Orientierung. Neben dem Selbststudium brauchen wir einander, um uns gegenseitig in aller Weisheit zu belehren und ermahnen.
Da stelle ich mir die Frage, bin ich belehrbar und bereit mich ermahnen zu lassen?
Vielleicht fällt uns das manchmal schwerer als zu kritisieren. Es kann auch schwer sein, jemanden liebevoll und weise zu ermahnen. Gerade in einer Zeit in der die Individualität in unserer Gesellschaft groß geschrieben wird. Vielleicht manchmal zu groß.