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Sonntag, 15. September 2013

Worüber freust du dich als Christ ? Lukas-Evangelium 10,13-24

Meine letzte Predigt, von Sonntag, 08.09.2013 habe ich mit dem Titel überschrieben: "Christ, worüber freust du dich?" 
Ausgangspunkt ist der Bibeltext im Lukasevangelium Kapitel 10,13-24. 
Dieser Text knüpft an die Aussendung der 72 Jünger durch Jesus an (Lk 10,1-12). Jesus spricht zunächst die Gleichgültigkeit an, die manche Städte dem Wirken Gottes gegenüber zeigten und machte den Jüngern klar, dass die gute Botschaft vom Reich Gottes, das Evangelium,  nicht überall willkommen ist und auf Gleichgültigkeit und Ablehnung stößt. So war es früher und so ist es auch heute.
Anschließend berichtet der Bibeltext über die voller Enthusiasmus zurückkehrenden Jünger, die Jesus von ihren großartigen Erlebnissen erzählen. Jesus freut sich über den Erfolg seiner Jünger. Nach ihrem Bericht nutzt er die Gelegenheit, um zu verdeutlichen, dass nicht der Diensterfolg das Bedeutsamste in der Nachfolge Jesu ist. Zentrale Bedeutung hat die Tatsache, das "die Namen der Jünger im Himmel angeschrieben" sind. An anderen Stellen spricht die Bibel vom "Buch des Lebens", in dem die Namen der Erlösten dokumentiert sind. Wir Christen sind aufgefordert uns mehr als über alles andere  darüber zu freuen, dass wir durch die Gnade Gottes erlöste Kinder Gottes sind. Gott möchte, dass die Menschen das Evangelium hören, es verstehen und es annehmen.
Paulus drückt es in 2. Kor 5,20 so aus: So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! 

Hier geht es weiter zum Audiostream meiner Predigt

 

Sonntag, 18. August 2013

Predigt am Sonntag, 18.08.2013 Eine kleine Typologie von Nachfolgern Christi Bibeltext: Lukas 9,57-62



Kosten der Nachfolge (Lk 9,57-62)
57 Als sie weitergingen, wurde Jesus von einem Mann angesprochen. »Ich will dir folgen, wohin du auch gehst«, sagte er.
58 Jesus erwiderte: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel  ihre Nester; aber der Menschensohn hat keinen Ort, wo er sich ausruhen kann .« ............................




 




Mittwoch, 21. November 2012

Berufen zur Jüngerschaft -Taufpredigt-

Anläßlich einer Taufe habe ich am Sonntag, 18.11.2012 über den Bibeltext aus Mt. 28,16-20
gesprochen. In der Neuen Genfer Übersetzung heißt es:

Der Auftrag des Auferstandenen an seine Jünger
16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus für die Begegnung mit ihnen bestimmt hatte.
17 Bei seinem Anblick warfen sie sich vor ihm nieder; allerdings hatten einige noch Zweifel.
18 Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«

Meine aus diesem Text abgeleiteten Gedanken finden sich hier  als:

Audiostream

Audiodownload

Skript



Sonntag, 13. November 2011

Jesus nachfolgen

Heute ist Weltgebetstag für die verfolgten Christen. Wir denken an Christen, die für ihren Glauben an Jesus Christus Nachteile erleiden und Verfolgung dulden. Sie alle sind uns ein Vorbild in der Nachfolge.
Wir hören gerne von den Segnungen Gottes, die uns in Christus angeboten werden. Und in der Tat, uns sind in Christus viele Verheißungen gegeben. Durch Jesus Christus, der sein Leben für uns am Kreuz hingab, empfängt der Gläubige Erlösung, Vergebung, eine wiederhergestellte Beziehung zu Gott, dem Vater und die Verheißung ewigen Lebens.

Lesen wir in den Evangelien, so entdecken wir, dass Jesus Christus auch klar über die Anforderungen der Nachfolge gesprochen hat. Jesus Christus hat diese Bedingungen nie heruntergesetzt, um möglichst viele Jünger zu gewinnen.
Auch heute gelten für ein Leben in der Nachfolge Christi seine Bedingungen.
Mögen wir aus Liebe zu Christus, unser ganzes Leben unter seine Herrschaft stellen und ihm so nachfolgen, wie sein Wort es ausdrückt.

Lukas 9,23 Nun wandte sich Jesus an alle und sagte: »Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen. 24 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. 25 Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er dabei sich selbst ins Verderben stürzt oder unheilbar Schaden nimmt? 26 Denn wer nicht zu mir und meinen Worten steht, zu dem wird auch der Menschensohn nicht stehen, wenn er in seiner Herrlichkeit und in der Herrlichkeit seines Vaters und der heiligen Engel kommt. (NGÜ).

In meiner heutigen Predigt im Gottesdienst der Christengemeinde Mönchengladbach habe ich ausgehend von diesem Text über die Nachfolge Jesu gesprochen. Die Predigt kann hier abgerufen werden.
Hier ein Mindmap zu Lk 9,23.

Sonntag, 14. Februar 2010

Jesus sagt: Bleibt in meiner Liebe - Johannes 15,9

Im Johannesevangelium Kapitel 15, 9-17 sind bedeutsame Worte Jesu an seine Jünger festgehalten. Zeitlich liegen diese Aussagen kurz vor seinem Verrat in Gethsemane und seinem darauffolgenden Leidensweg zum Kreuz. Jesus gibt den Jüngern mit, was ihm besonders wichtig für sie ist. Jesus betont, dass die Jünger in seiner "Liebe bleiben sollen". Jesus fängt nicht damit an, zu sagen: "Achtet auf das höchste Gebot, Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüte und it allen Kräftenzu lieben nicht, !" Nein, er sagt, bleibt in meiner Liebe. Unsere Nachfolge fängt mit Jesu Liebe zu uns an! Sie sollen wir erfahren, immr wieder, beständig. Eine größere Liebe gibt es nicht. Möge Gott jedem von uns Gnade schenken, sie zu erfassen und zu erleben. Es soll so sein, dass wir in Jesu Liebe bleiben. Das verwendete griechische Wort bedeutet auch dableiben und wohnen.

Verbunden mit dem Bleiben in Jesu Liebe ist unsere Bereitschaft uns auch an Jesu Lehre (Geboten, Befehlen) ausurichten und danach zu handeln. Wenn wir Jesus lieben, geben wir seinem Wort Raum in unserem Leben. Ich möchte sagen, dass sein Wort die Vorstufe von Gehorsam ist. Wenn wir Gottes Wort Platz in unserem Leben geben, kann sich das Psamlwort aus Ps 119, 9+11 erfüllen: Wodurch hält ein Jüngling seinen Pfad rein? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort. In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige. 

Ich bin überzeugt, dass bei uns Christen nichts so umkämpft ist, wie unsere Liebesbeziehung  zu Jesus Christus. Beispiele in der Bibel belegen, dass auch Jünger Jesu durch "Geldliebe" oder "Weltliebe"  gefährdet sind, zu erleben, wie die Liebe zu Jesus abnimmt oder sogar verloren geht.
Selbst Demas, ein Begleiter von Paulus, gewann den "Zeitlauf" lieb und verließ die Nachfolge Jesu.

Auch ich kann mich an Menschen erinnern, die eine zeitlang Jesus nachgefolgt sind, ihn dann aber wieder verlassen haben. Es fängt immer damit an, dass unsere Liebe zu Jesus abnimmt.


Am Sonntag, 14.02.2010 habe ich in der Christengemeinde Mönchengladbach
über diesen Bibeltext gepredigt. Mein Predigtskript und die Predigt als mp3 stehen hier zum Downlaod zur Verfügung.